die digitale Küche des stillen Bastlers

Toaststapel für den Tag ‘design’

Webdesigner Buffet

Nein. Nicht zum Essen, sondern ein Bündel Werkzeug und Inspiration, das ich heute zu Tische tragen möchte. Interessante Dinge, die ich gefunden habe und teilen möchte. Das Buffet ist eröffnet.

Zum Basteln

ecsstender

ecsstender verspricht moderne CSS Eigenschaften für jeden Browser zugänglich zu machen

Wordpress Typografie Plugins

20 Typografie Plugins für Wordpress

jQuery Einstieg

jQuery Einstieg: Selektoren, Filter und Traversing

Typografie Techniken für Webdesigns

Eine Liste mit Tools rund um Typografie im Webdesign

psdtohtml

Von Photoshop zu HTML: Das ultimative Guide

Mozilla und WOFF

Mozilla und das Web Open Font Format WOFF

Wordpress Custom Write Panels

Eigene Formularfelder im Wordpress Backend

MooTools Floom

Mootools Floom: Der etwas andere Bilder Slide Effekt

Tools

googlechrome

Google Chrome: Jetzt auch für Mac erhältlich. Developer Release


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Die Geldgier im Web 2.0

Das schöne Web 2.0 und seine Darstellung mag jedem gerne mal die Augen glänzig zeichnen. Auch Entwickler haben bereits gemerkt, dass das Auge je länger wie mehr das Bauchgefühl ersetzt und sie so den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen können. Mir sind dabei sehr viele Beispiele dafür über den Weg gelaufen.

Das Auge ist mit

Der Selbsttest: Wie oft lässt du dich von der Optik eines Programms oder einer Webapplikation zum Kauf überreden? Ich je läger wie mehr, weil ich so oder so den Drang dazu habe, mit dem Auge zu beurteilen, da mich als Designer ja vor Allem diese Aspekte interessieren. Und genau diesen Trick nutzen Entwickler, um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Man neigt dann oft dazu, sich durch das gute Aussehen positiv stimmen zu lassen und greift schlicht weg ohne lange zu überlegen zu.

Beispiele für solche Anwendungen gibt es am Laufband. Nachfolgend werde ich einige zeigen und auch meine Meinung dazu schildern, warum diese Anwendung ein schlechter Kauf ist. Ich deute damit nicht an, dass diese Lösungen schlecht währen in ihren Funktionen. Rein das Preis/Leistungsverhältnis lässt zu wünschen übrig in Anbetracht der Tatsache, dass die Tools und Services meist nur gut aussehen.

LightCMS

Web 2.0 Content Management System for Designers | Content Management System for Ad Agencies | CMS

Der offizielle Slogan von LightCMS “the friendly CMS for web designers” könnte man auch anders verstehen. “Das Idiotensichere CMS für den Webdesigner, da die sowieso nichts von Coden verstehen”. Also kurz ausgedrückt: Das CMS für faule Webdesigner mit grossem Geldbeutel. Denn neben der Tatsache, dass dieses Ding im Gegensatz zu den Weltgrössen Wordpress, Drupal und Co. weder eine wirkliche Community, noch wirklich viele Funktionen mit sich bringt, kostet es auch noch unverschämt viel.

Ach übrigens: Die selbe Entwicklergruppe bietet auch das WatterCMS und SkyCMS an, welche sich überhaupt nicht von LightCMS unterscheidet aber genau gleich viel kostet.

LightCMS - Underdressed

Die kostenlose Variante fällt schonmal völlig vom Sockel. Drei Seiten und begrenzte 10 MB reichen allenfalls für eine kurz Profilseite, dennoch nicht für ein Webdesigner Portfolio, welches zumindest genug Platz für Bilder in bester Qualität haben sollte. Die restlichen Angebote sind so oder so völlig übertrieben bemessen und wohl nur für Webdesigner mit IQ < 50 kalkuliert. Wer diese Angebote beansprucht, sollte bei der selbstvermarkenden Werbung nicht all zu grosse Töne spucken.

tgethr

tgethr - Ganz ausgereifte Abzockerei

Ich nutze oft das E-Mail Postfach von Facebook, weil es einfach angenehm einfach und schnell geht, eine Nachricht oder Kurznotiz zu verschicken. tgethr ist da genau das was ich brauche. Eine Weboberfläche zur einfachen Kommunikation. Doch aber was ist das? ACH DU MEINE GÜTE! Der Preis schwappt über alle Ufer der Selbsteinschätzung von Seiten der Entwickler. Da hat ein ganz ausgereifter Fuchs wohl schnell mal das Potenzial eines solchen Services bemerkt und sich selbst überschtäzt.

tgethr - Oh mein Gott.

Obwohl auf der tgethr Seite unter den Details “Some people charge to secure your web traffic. We don’t. It’s standard with every account” (Einige Leute verlangen Geld für eine sicheren Webübertragung. Wir nicht, es ist Standard mit jedem Account) zu lesen ist , wird erst mit dem 24$ im Monat kostenden Angebot auch eine geschützte Gruppe angeboten. Und nur EINE geschützte Gruppe was so viel heisst wie “Web traffic is encrypted and emails can be sent signed (identity verification) and encrypted (scrambled from prying eyes)” (Webübertragung ist Verschlüsselt und E-Mails können signiert – identifikations sicher – und verschlüsselt übertragen werden). Was sagt uns das? Richtig. Hier wird grosses Kino um nichts gemacht und auch noch ein Service garantiert, der gar nicht existiert.

Campfire

Campfire - Löcher aus dem Hause 37Signals

Ein Chat zur Kommunikation zwischen Teams, Kunden und Partner ist nützlich. Und teuer. Teuer?! Was teuer? Ja, es gibt tatsächlich Leute die bezahlen trotz dem, dass der Chat sich schon längs als Standard ins Web eingebürgert hat bis zu 99$ im Monat für Campfire, um mit ihren Leuten kommunizieren zu können. Dabei kann doch jeder problemlos seinen eigenen Chat im Internet erstellen, hosten oder generieren. Daneben gibt es IRC als die wohl meist benutzte Chat Plattform. Nichts desto trotz hat die Entwicklertruppe von 37Signals eine weitere Lücke auf dem Markt gefunden um Leuten, die sich nicht gerne lange beraten lassen, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Campfire - Die Spinnen die Römer

Campfire bietet zwar eine sehr einfach Möglichkeit, direkt während des Chats Dateien und Bilder einzubinden. Das ist aber kein Argument um 12$ – 99$ Dollar in eine Chat Applikation zu investieren, die es mit IRC bereits mehr als lange gibt. Des Weiteren bin ich mir nicht so ganz sicher, ob überhaupt jemand mit mehr als 12 Leuten gleichzeitig chatten kann und dabei die Übersicht über den Chatverlauf noch hat.

Fazit

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Auf jeden Fall nicht für den Benutzer. Die Entwickler hingegen schlagen ihren Profit aus den von Augen gesteuerten Benutzer, die den Service oftmals nicht hinterdenken oder nach billigeren, sogar kostenlosen Alternativen suchen.

Es gibt auch noch weitere dreiste Beispiele, diese hier sind aber eindeutig ganz oben auf der Spitze des Eisbergs platziert. Was meint ihr zu den Angeboten? Sind die Preise gerechtfertigt?


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Über Unvorhergesehenes, Wünsche und erfüllte Träume

Diesen Monat, ja genau diesen Monat habe ich mein Konto so richtig geplündert. Das MAL darauf enthaltene Geld habe ich – kurz zusammengefasst – in Musik, Fotografie und Junkfood investiert. Äh, ja Junkfood. Irgendetwas unsinniges musste ja auch drin sein, nicht? Wie auch immer. Fangen wir mal ganz von Vorne an. Das Altbrot der letzten Tage im Überblick.

Nachtmeister in der Zeitung? Wie, bitte, was?

Der Schweizerische Blick Am Abend veröffentlicht jeden Abend den so genannten Tweet des Tages. Vielen nicht so aktiven Menschen im Internet wird das völlig gleichgültig am aller Wertesten vorbei gehen, denn sie wissen gar nicht, was ein so genannter Tweet ist. Ist auch nicht schlimm. Zur Aufklärung: Twitter ist ein kleines aber feines Portal um Kurznachrichten – praktisch in der Form eines SMS – zu schreiben. Anders als bei einem SMS, darf diese Nachricht nur 140 Zeichen lang sein und wird auch nicht direkt an eine Person verschickt, sondern auf einer Profilseite veröffentlicht. So, und nun können andere der Person folgen und ihre Nachrichten abonnieren und umgekehrt. Ich will auch nicht weiter darauf eingehen, welchen tieferen Sinn das jetzt hat, sein Leben so im Internet zu veröffentlichen. Das Thema ist zu gross.

Wie bereits erwähnt: Immer mehr Firmen setzen auf das effektive Publizieren bei Twitter. So auch die kleine Pendlerzeitung Blick Am Abend. Und diese suchen sich jeden tag einen Tweet zu einem aktuellen Thema aus, welches sie auf Seite Zwei in der all abendlich erscheinenden Zeitung publizieren. Erstaunlicherweise habe ich es - nicht erstaunlicherweise – mit einem meiner manchmal banalen Gedankengänge auf diese zweite Seite geschafft.
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Endlich ein Piano… Naja, fast.

Ich habe mir endlich einen kleinen Wunsch erfüllt: Ich habe mir ein Stagepiano gekauft. Nicht ganz ein Piano, aber ihr wisst ja wie das so ist mit den Nachbarn. Aber das Ding hier ist definitiv genug schwer, um mir den Rücken zu brechen. Satte 27 Kg für schlappe 88 schwer gewichtete Tasten. Nichts, was man einfach so in der Hosentasche transportiert.

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Die Fotografie

Ja, wie bereits im letzten Blogeintrag zu dem Thema angekündigt, bin ich der Fotografie verfallen. Ich weiss zwar noch nicht viel anzufangen mit einer Kamera als wirklich nur ausprobieren. Besonders gut gefällt mir die Infrarot Fotografie und ich habe mich über einen Monat damit beschäftigt mich darüber zu informieren, wie gut meine Kamera für die Infrarot Fotografie geeignet ist. Glücklicherweise gibt es ein paar Fotografen, die erfolgreich mit der a200 von Sony in die Infrarot Fotografie getaucht sind, und das erstaunlicherweise mit der billigsten Ausrüstung.

Ohne lange nachzudenken bin ich einer Anleitung gefolgt, habe meine Kamera auf Infrarot Tauglichkeit getestet und mir einen Infrarotfilter bestellt. Natürlich auch gleich ausprobiert, wie das ganze funktioniert.

_dsc08713535261541_cb9f52d4c1_bArbeiten am Portfolio

Der Ein oder Andere wirds gemerkt haben: Mein Portfolio befindet sich immer noch im Offline Zustand. Warum nur? Zum Einen versuche ich meine Struktur von Grund auf neu aufzubauen. Von Anfang an soll ein flexibles System mit Mehrsprachigkeit und einer guten Benutzerverwaltung vorhanden sein um Zukünftig das Internationale Publikum und die Kunden verwalten zu können. Diesmal begebe ich mich auf neues Terrain. Drupal hat es mir seit der Präsentation auf der OpenExpo 2009 angetan. Bis ich aber etwas in dieses System eingearbeitet bin, können noch Wochen vergehen. Immerhin gibts auch schon einen neuen Namen. Ihr werdet mich nämlich in Zukunft unter www.eyemade.ch finden.

eyemade-freelance-digital-designerKleines, nicht nennenswertes Demoband

Ein kleines, noch nicht so wohlgeformtes Häufchen erstreckt sich in den Himmel. Ja, es ist unser erster Demo Song, der noch recht verwaschen und unübereinstimmt klingt. Paradoxerweise muss man sagen, dass wir noch niemals zusammen in einem Raum gestanden haben und unsere Instrumente gespielt haben. Nein, dieses – wie schon mal erwähnt – noch nicht perfekt geformte Häufchen ist erstmal der Beweis dafür, dass wir es doch können. Ja wir können Musik machen, und das ohne Bandraum. Dem Internet sei Dank. Ein Hoch auf das Internet.

Ja wir arbeiten noch daran. Und wir geben uns Mühe.

… und wir geben uns Mühe.

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